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Herzlich Willkommen auf der neuen Internetpräsenz des Ortsverbandes von Bündnis90/Die Grünen aus Rheda-Wiedenbrück.

Hier werdet Ihr ab sofort regelmäßig und aktuell über die Aktivitäten, Ziele, Projekte und Diskussionen der örtlichen Grünen informiert und auf dem Laufenden gehalten.

Wir freuen uns über jedes Feedback über unser Gästebuch oder den direkten Kontakt zu uns.

Das Redaktionsteam


Karl-Wagenfeld-Straße umbennen!

"Neue Westfälische" vom 27.02.2014

Eine Straße bekommt einen Namen. Dieser Name und der dahinter stehende Mensch sei uns Vorbild, Wegweiser oder moralische Instanz.

Es gibt Fehlgriffe, da stellt sich nach intensiver Recherche heraus, hier wurde eine Straße nach einem Menschen benannt, der die Menschen verachtende Ideologie der Nationalsozialisten vertrat. Im Rat der Stadt stellten die Grünen den einzig richtigen Antrag, die Straße umzubenennen und den Namen Karl-Wagenfeld zu löschen. Und wie verhält sich die Mehrheitsfraktion? Lediglich ein Zusatz „weltanschaulich umstritten“ soll unter dem Schild angebracht werden.

Eine Stadt, die sich weltoffen und geschichtsbewusst verhält und den ermordeten jüdischen Mitbewohnern durch „Stolpersteine“ das Andenken bewahrt, liegt bei dieser Handlungsweise völlig daneben. Städte wie Münster, Paderborn und Rheine haben ihre Straßen gleichen Namens teilweise bereits vor langer Zeit umbenannt. Rheda-Wiedenbrück und hier namentlich die CDU, sowie die FDP haben diese Chance verspielt. Wir werden hartnäckig bleiben, ein neuer Antrag auf Namensänderung wird die Diskussion am laufen halten, bis sie verstanden haben, dass diese Verweigerung dumm und politisch unklug ist.

26.02.2014

Investitionsplanung auf ein realistisches Maß begrenzen

"Die Glocke" vom 26.01.2014
"Neue Westfälische" vom 26.01.2014

22.02.2014

Grüner wird's wenn's Heller wird

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung stellten wir am vergangenen Donnerstag, den 20.02.2014, in der Gaststätte L'Espanol vor etwa 50 Grünen Mitgliedern und Interessierten Hans-Herman Heller-Jordan offiziell als unseren Bürgermeisterkandidaten für die diesjährige Kommunalwahl vor. 

Unter dem Motto "Grüner wird's wenn's Heller wird" geht Hans-Herman bereits zum zweiten Mal für uns ins Rennen. Alle Kandidatinnen und Kandidaten sicherten ihm ihre volle Unterstützung zu. Wir sind davon überzeugt, dass Hans-Herman als Rheda-Wiedenbrücker Urgestein die Stadt mit viel Herz und klarer Linie voran bringen wird.

Aktuelle Informationen findet ihr nun auch immer auf Hans-Hermans neuer Facebook-Seite:

Folgt Hans-Herman auf Facebook!

"Die Glocke" vom 22.02.2014
"Westfalenblatt" vom 22.02.2014
"Westfalenblatt" vom 22.02.2014
"Neue Westfälische" vom 26.02.2014

22.02.2014

Karl-Wagenfeld-Straße wird nicht umbenannt

Sprachlosigkeit machte sich unter den Grünen Teilnehmern des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses breit, denn gerade wurde der Antrag der Grünen zur Umbenennung der Karl-Wagenfeld-Straße mit großer Mehrheit und aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt.

Argumente, wie zum Beispiel die Kosten für Adressänderungen, die angeblich in keinem Verhältnis zur Umbenennung stehen, mussten die Grünen fassungslos hinnehmen. Das Paradoxon, dass man so den Ruhm eines nachweislichen Nazis legitimiert und fast zeitgleich Stolpersteine in Gedenken an die in Rheda-Wiedenbrück ermordeten Juden verlegt, war für die Mehrheit anscheinend kein Problem.

Zurück bleibt die Frage, wie die anderen Parteien ihre Haltung mit dem erst kürzlich verabschiedeten Leitbild zur Integration vereinbaren können. 

 



"Die Glocke" vom 22.02.2014
"Westfalenblatt" vom 22.02.2014
"Die Glocke" vom 22.02.2014
 

14.02.2014

Wahlveranstaltung zur Kommunalwahl

Der Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen Rheda-Wiedenbrück lädt alle Interessierten zur Vorstellung seines Bürgermeisterkandidaten ein.

Die Präsentation findet am Donnerstag, den 20.02.2014, um 19:30 Uhr in der Gaststätte L’Espanol (Doktorplatz 5 in Rheda) statt. Auf der Tagesordnung steht außerdem die Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlkreise, sowie die Besetzung der Reserveliste für die Kommunalwahl am 25.05.2014. 

14.10.2013

Stolpersteine in Rheda-Wiedenbrück- Ein Antrag der Grünen hat Erfolg!

Im Dezember 2012 hat der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig für die Verlegung von Stolpersteinen in Rheda-Wiedenbrück  gestimmt und damit einen Antrag der Fraktion Bundnis90/Die Grünen an den Rat der Stadt angenommen. Stolpersteine sind eine Initiative des Künstlers Gunter Demnig, der in mittlerweile 897 Kommunen in Deutschland seit 1993 vor Häusern und Wohnungen jüdischer Mitbürger kleine Messingplatten im Boden verlegt und damit an die von den Nazis in die Konzentrations- und Vernichtungslager Deportierten erinnert.

Die ersten 16 Steine wurden  im Mai in Rheda verlegt, im Oktober folgten 7 in Wiedenbrück. Weitere werden folgen. Die Verlege-Aktionen erfahren großen Zuspruch bei den Rheda-Wiedenbrücker Bürgern. Einzelpersonen, Schulen, Parteien und ganze Vereine übernehmen Patenschaften für die  Steine und bringen damit ihre Betroffenheit über das Schicksal der jüdischen Mitbürger der Stadt zum Ausdruck.

„Man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen…“, so ein Schüler, der es mit dieser Aussage auf den Punkt bringt. Um die Inschriften lesen zu können, macht man zwangsläufig eine Verbeugung.

Im Stadtbild von Rheda-Wiedenbrück werden sie nun wieder ihren Platz haben, die Namen der Holocaust-Opfer. Die Steine sollen eine Erinnerung daran sein, dass sich dieser dunkle Teil unserer  Geschichte nie wiederholt.

Mehr Infos: www. stolpersteine.com

"Die Glocke" vom 14.10.2013
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"Die Glocke" vom 14.10.2013
"Die Glocke" vom 14.10.2013
"Neue Westfälische" vom 14.10.2013

Südringinitiative informiert - "Es ist noch nicht zu spät"

"Die Glocke" vom 28.09.2013

13.07.2013

Pressestimmen zum Südringgutachten

Westfalenblatt, Kommentar zum Thema Südring, 13.07.13 

Man kennt das aus der Medizin: Ein Patient, eine Krankheit, zwei Ärzte, zwei Diagnosen. Beim Patient Südring tun die Entscheidungsträger von CDU, SPD und FDP gut daran, die Stellungnahme vonRegio-Consult zur NTS-Verkehrsuntersuchung nicht einfach ad acta zu legen. Nach dem Motto: »Wir haben unsere Entscheidung getroffen und bleiben dabei.« Das kommt auch beim steuerzahlenden Bürger nicht gut an. Die Grünen haben derweil gut investiert und ihre Kritikpunkte an dem Projekt gutachterlich untermauern lassen. In einem objektiven Abwägungsprozess reicht eben ein Fachmann nicht immer aus. Sollte der Südringschluss durchgesetzt werden und sich am Ende als Fehlplanung heraus stellen, kann niemand sagen: »Wir wussten es nicht besser.« 
Dirk Bodderas



"Neue Westfälische" vom 13.07.13
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"Neue Westfälische" vom 13.07.13
"Die Glocke" vom 13.07.13
"Die Glocke" vom 13.07.13
"Die Glocke" vom 13.07.13
"Die Glocke" vom 13.07.13
"Die Glocke" vom 13.07.13

05.06.2013

Grüne wünschen Straßenumbenennung

"Die Glocke" vom 04.06.13

05.06.2013

Wir sehen den Lückenschluss kritisch

"Die Glocke" vom 29.05.13
"Die Glocke" vom 29.05.13
"Neue Westfälische" vom 04.05.13

15.05.2013

Leitbild für Integration

"Die Glocke" vom 15.05.13
"Neue Westfälische" vom 09.05.13

11.12.2012

15.000 Euro für Stolpersteine


VON WILHELM DICK


Rheda-Wiedenbrück. Anläufe dazu hatte es von unterschiedlicher Seite in der Vergangenheit gleich mehrfach gegeben. Vorschläge, die nie weiter verfolgt wurden. Jetzt ist endlich eine Möglichkeit eröffnet, den heimischen Opfern des Nazi-Terrors gegen jüdische Mitbürger ein Andenken zu wahren, das über die alljährliche städtische Gedenkfeier an die Pogromnacht von 1938 hinaus weist.


Einstimmig machte der Haupt- und Finanzausschuss den Weg frei für die Aktion „Stolpersteine“. Eine Initiative des Künstlers Gunter Demnig, der in vielen Städten seit Jahren vor Häusern und Wohnungen jüdischer Mitbürger kleine Messingplatten im Boden verlegt und damit an die von den Nazis in die Konzentrations- und Vernichtungslager Deportierten erinnert.


15.000 Euro stellt die Stadt nun bereit. Mit dem Verlegen der ersten „Stolpersteine“ soll im Laufe des nächsten Jahres begonnen werden. Gleichzeitig riefen Rat und Verwaltung die Bürger auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen, und Patenschaften zu übernehmen. Die Kosten betragen pro verlegtem Stein 120 Euro.


Demnigs „Stolpersteine“, die unter anderem in Gütersloh schon mehrfach verlegt wurden, sind kleine quadratische Pflastersteine, die eine Messingtafel mit den Namen der Opfer tragen, dazu die Angaben „deportiert am“, „ermordet in“. Nach Demnigs Vorstellung markieren die Stolpersteine „den Weg vom letzten frei gewählten Wohnort des Opfers, der in aller Regel mit dem Tod in den Vernichtungslagern endete“. Die Steine lenken so den Blick auf das einzelne Schicksal.


„Was lange währt, wird endlich gut“, atmete Peter Kliche (UWG) erleichtert durch, als sich die einstimmige Zustimmung des Gremiums abzeichnete. Das Thema sei immer „zerredet und auf die lange Bank verschoben worden“. Auch diesmal hatte es einige Zeit gebraucht: Den jüngsten Antrag hatten die Bündnisgrünen Anfang Februar gestellt.


Vor vier Jahren hatten die Heimatforscher Jürgen Kindler und Dr. Wolfgang Lewe namens des Heimatvereins Rheda eine Initiative gestartet.


Für die Fraktion der Grünen hatte Volker Brüggenjürgen an den „überraschend zahlreichen Besuch“ bei der jüngsten Gedenkveranstaltung auf dem jüdischen Friedhof gewürdigt: „Wir können stolz sein, wie sich diese Veranstaltung entwickelt hat“. Wenn sich künftig auch in Rheda-Wiedenbrück Demnigs „Stolpersteine“ fänden, sei das ein guter Weg, das jährliche Gedenken „noch lebendiger werden zu lassen“.


Auch Bürgermeister Theo Mettenborg zeigte sich zuversichtlich, dass die Stolpersteine „ein Teil unserer Erinnerungskultur werden können, die schon sehr stark ist“. Er plädierte dafür, auch die rührige Israel AG des Einstein Gymnasiums einzubinden, „damit wir immer wieder junge Leute heran führen an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte“.


Für die CDU begrüßte Alexander Siefert die Aktion und forderte, sie nicht auf den Ortsteil Rheda zu beschränken, sondern das ganze Stadtgebiet mit einzubeziehen: „Wir sollten die Chance nicht vertun, möglichst viele Bürger mitzunehmen.“


© 2012 Neue Westfälische

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