Heute ist der 09. Nov und wir erinnern uns an einen der dunkelsten Tage in der Geschichte Deutschlands: Die Reichspogromnacht vor 87 Jahren.
Hier in Rheda setzten Mitglieder der lokalen SA am Morgen des 10. Nov die örtliche Synagoge in Brand, nachdem sie sich zuvor im Gasthaus gegenüber getroffen hatten. Das volle Ausmaß dieser Tat wurde erst im Nachhinein sichtbar, als klar wurde, dass dies ein kleiner Teil einer großangelegten, koordinierten Aktion der regierenden Nationalsozialisten in Rheda, in Gütersloh und überall in Deutschland war.
Die Pogromnacht war ein weiterer, grausamer Meilenstein in einer langen Kette von sich zuspitzendem Hass und Hetze gegen eine unliebsame Minderheit, die schließlich in den Vernichtungslagern von Auschwitz und vielen anderen Orten und mündete.
Heute ist es unsere Pflicht, uns daran zu erinnern. Erneut versuchen Populisten die Demokratie auszuhöhlen und zu zerstören. Auch aktuell wird wieder gegen Minderheiten gehetzt und ausgegrenzt. Da ist es fast egal, wer diese "Anderen" sind, Hauptsache die Erzählung verfängt, dass sie an allem Schuld sind. Das Muster wiederholt sich.
Deshalb: Nie wieder ist heute !
Die Schrecken des Holocaust vor Augen haben unsere Gründermütter und -väter ein Wertesystem geschaffen, nachdem alle Menschen gleich sind, gleiche Rechte haben und gleiche Teilhabe genießen. Der Kreis Gütersloh profitiert von der Vielfalt der Menschen, die hier leben und arbeiten.
Lasst uns für eine Gesellschaft eintreten, in der Anderssein dazugehört und denen die Stirn bieten, die laut sind und die die Gesellschaft spalten wollen.
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