Am 04.11.25 fand im Rheda-Wiedenbrücker Stadtparlament die konstituierende Ratssitzung statt. Mit Stolz durfte unser grünes Ratsmitglied Volker Brüggenjürgen, welcher den Altersvorsitz des Rates der Stadt Rheda-Wiedenbrück inne hat, die Eröffnungsrede halten. Gerade für Volker und auch für uns Grüne war dies von besonderer Bedeutung. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Grünen in Rheda-Wiedenbrück mittlerweile nicht mehr aus der normativen, wertorientierten Mitte der Kommunalpolitik in Rheda-Wiedenbrück wegzudenken sind.
In seiner Eröffnungsrede lobt Volker Brüggenjürgen, der nun seit 38 Jahren im Rat der Stadt mitwirken darf, vor allem das Kommunalparlament als Fundament der freiheitlichen Demokratie. Gerade weil hier im Kommunalparlament die Menschen aus der Stadt Verantwortung für die Stadt übernehmen, würde das Kommunalparlament für die gelebte demokratische Willensbildung stehen. Weiterhin begrüßte Volker die neuen Mitglieder des Kommunalparlaments herzlich und wies sie auf ihren Auftrag hin, sich mit ihren Überzeugungen und Kompetenzen lebhaft im Parlament einzubringen.
Im Rat und in den Ausschüssen würde sich zeigen, wie Politik konkret in der Stadt wirkt, sei es beim Ausbau der Kitas, bei der kommunalen Mobilität, beim Schutz des Klimas und der Umwelt oder in der Kultur. Bei all diesen Themen kann die Kommunalpolitik die Demokratie aktiv gestalten.
Um die Bedeutung der Demokratie als Staatsform zu unterstreichen erwähnte Volker Brüggenjürgen in seiner Rede weiterhin, dass gerade in der heutigen Zeit, in der Diktatoren und Tech-Oligarchen immer mehr das Zeitgeschehen bestimmten, die Wahrung der Demokratie als oberstes Ziel ausgeschrieben werden sollte. Gegen Ende seiner Rede verwies er noch auf einen persönlichen Besuch im ehemaligen Vernichtungslager Ausschwitz. Dies sollte vor allem als Mahnung verstanden werden. In der heutigen Zeit, in der die antidemokratischen Kräfte immer stärker werden, sollten wir uns entschieden zur Demokratie bekennen. Zudem sollten wir trotz aller gesellschaftlichen Unterschiede und Differenzen nicht den Wert des Menschen an sich vergessen. Mit dem abschließenden Appell „Möge dass, was wir in diesem Rat gemeinsam erarbeiten, zum Segen werden für unsere Menschen, für unsere Stadt und für unsere Demokratie.“ unterstrich Volker Brüggenjürgen das hohe Gut der Demokratie einmal mehr.
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