Zu viel Beton, zu wenig Grün - so lässt sich der Antrag der Grünen in wenigen Worten zusammenfassen. "Wir wollen das Zentrum von Rheda (gleiches gilt für Wiedenbrück) zu einer grünen Innenstadt machen. Begrünte Innenstädte tragen zu einer lebenswerten, gesünderen und ökologisch nachhaltigeren Stadtentewicklung bei", so beschrieb das Ratsmitglied Hans-Hermann Heller-Jordan das Anliegen der Grünen in seinem Redebeitrag. Seit Jahren leiden unsere Innenstädte an Betonwüsten und Flächenversiegelung, was im Sommer regelmäßig zu sehr heißen Flächen mit sehr geringer Aufenthaltsqualität führt. An anschaulichen Bildmontagen zeigte Heller-Jordan, wohin sich unsere Innenstädte in den nächsten Jahren entwickeln könnten. Er überzeugte viele Mitglieder mit seiner Argumentation, so dass der Antrag mehrheitlich beschlossen wurde.
Zwar wurde der zweite Antrag der Grünen, die Marienfelder Straße zu einer Fahrradstraße umzuwidmen, mehrheitlich abgelehnt. Dafür wurde aber ein Konzept für ein Fahrradvorrangnetz in Rheda-Wiedenbrück einstimmig beschlossen. Wenige Innenstädte eignen sich so gut für die Förderung des Fahrradverkehrs wie die von Rheda und Wiedenbrück mit seinem dichten Wegenetz. Vorhandene Radwege auszubauen, sicherer zu machen und mit neuen Konzepten zu ergänzen, wird das Fahrradfahren in Zukunft deutlich attraktiver machen.
Damit sind zwei wichtige Anträge der Grünen gleich zu Beginn der neuen Sitzungsperiode angenommen worden.
Weitere Informationen in den Sitzungsunterlagen des Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Mobilität, vom 02.12.2025 finden sich im Ratsinformationssystem der Stadt Rheda-Wiedenbrück.
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