Die Autowahnkoalition aus CDU /move und FDP begrüßt, nach ihrem gemeinsamen Südringvotum diese verkehrspolitische Maßnahme, die im Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf gekennzeichnet ist, auch jetzt wieder ausdrücklich.
Darüber hinaus erdreisten sie sich in einer Stellungnahme an die Bezirksregierung, selbst die ökologischen Bedenken die die Verwaltung formuliert hatte, handstreichartig nicht nur zu verändern, sondern herauszustreichen.
Übrig geblieben ist eine völlig veränderte konturlose Bewertung die von der konservativ liberalen Allianz der Verwaltung in den Füller diktiert wurde. Von ursprünglich 15 Sätzen sind ganze 3 übriggeblieben.
Das unbegreifliche dabei: Legitimiert wird der Bau dieses Vorhabens mit einer angeblich 14 Min. Zeitersparnis pro Wegstrecke. Diese zeitökonomische Rechnung wurde dann auch noch von einem FDP - Blitzrechner damit getoppt, dass man bei 200 Tagesfahrten im Jahr 4 geschenkte Tage Lebenszeit weniger im Stau stehen würde .
Da könnte man sich natürlich fragen, wenn wir künftig den Ausbau unserer Straßen allein nach solchen mathematischen Rechnungen ausrichten, was dann die politischen Autobefürworter mit ihrer vielen Lebenszeit machen, die sie nicht mehr im Stau stehen.
Im Grünen können diese jedenfalls nicht mehr viel freie Zeit verbringen.
Entlang der gesamten Strecke von Herzebrock- Clarholz bis Münster haben sich Bürger -initiativen gebildet. Unterstützend gab es ortsübergreifende Resolutionen von Oberbürgermeister- Landrats- und Bürgermeisterkandidaten. Ebenso haben Christdemokraten in den anliegenden Gemeinden gegen diesen Ausbau ihre Stimme erhoben. Eine 30 Jahre alte Planung die nicht mehr zeitgemäß ist und zu diesem starken Schulterschluss geführt hat.
…… und hier in Rheda-Wiedenbrück ist es eine strukturkonservative CDU die sich verkehrspolitisch wieder einmal mit den bürgerlich „Bewegten“ und der FDP zusammenschließt.
Dies ist eine brachiale Flächenversiegelung und ein massiver Eingriff in Natur und Landwirtschaft. Irrsinnige Kostensteigerungen von 137,1 Mio. auf nun 291,1 Mio..
Verringerung des CO2-Ausstoßes Fehlanzeige, dafür aber mehr Lärmbelastung der „neuen“ Anwohner. Verkehrswende auf dem Abstellgleis . Es geht hier auch um Natur- und Menschenschutz. Dafür kämpfen wir.
Was aus der vorbereiteten Stellungnahme der Stadt geworden ist, haben wir beigefügt.
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