Unsere Gütersloher Erklärung

Am 21.08.2020 haben wir als Grüne von der Kommunalebene über die Landesebene bis zur Bundesebene die Gütersloher Erklärung unterschrieben.

Diese haben wir nach intensiven Beratungen einstimmig beschlossen.

So haben neben allen Grünen Fraktionen auch die Grünen Bürgermeisterkandidaten aus dem Kreis Gütersloh auch Wibke Brems MdL und Britta Haßelmann MdB unterschrieben.

Auch wir als Grüne Fraktion im Rat der Stadt Rheda-Wiedenbrück und unsere Bürgermeisterkandidatin Sonja von Zons haben unterzeichnet.

Die Gütersloher Erklärung findet ihr, wenn ihr auf das Bild klickt.

Am 22. August 2020 war Earth Overshoot Day –der Tag, an dem wir mehr verbrauchen, als die Erde geben kann.

Und der Tag, an dem wir zusammen Stopp sagen können.

Stoppt Ressourcenverschwendung!

Macht klimaneutral zum neuen Normal! Lasst uns gemeinsam CO₂ vermeiden, reduzieren und kompensieren!

Klimaschutz im Kleinen, der Großes bewirkt. 

Habt Ihr auch das Riesenschwein gesehen? Was da los war, könnt Ihr hier lesen, wenn Ihr auf das Bild klickt!

Was wir unseren Kindern auf jeden Fall versprechen sollten:
Wir werden alles tun, damit unser Planet in Zukunft lebenswert bleibt!
Das gilt auch nach dem 13.09.2020.

Der Kreis Gütersloh hat im Dezember 2018 eine Erweiterung der Schlachtkapazität beim Fleischkonzern Tönnies offiziell genehmigt. Statt 26000 Schweinen täglich dürfen seitdem bis zu 30000 Tiere geschlachtet werden. Das entspricht einer Erhöhung der Schweinefleischproduktion von 3000 auf 3500 Tonnen pro Tag oder etwa einer Million mehr geschlachteter Tiere pro Jahr. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Umsetzung strengerer Hygienevorschriften und Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Schlachtung und Zerlegung muss diese Kapazitätserweiterung dringend korrigiert werden. Sie entspricht in keiner Weise den angekündigten Änderungen der Arbeitsbedingungen im Zuge einer demnächst zu erwartenden Wiederaufnahme des Schlachtbetriebs bei der Firma Tönnies. Wenn es nach dem Neustart keine Arbeit „Schulter an Schulter“ an den Schlacht- und Zerlegebändern wie vor der Corona-Masseninfektion geben kann, dann wird eine klare Begrenzung der täglichen Schlachtmenge eine der dafür notwendigen Voraussetzungen liefern. Also kein Neustart bei Tönnies ohne eine deutliche Reduzierung der täglichen Schlachtkapazität - aus Gründen des Pandemie- und natürlich auch des Klimaschutzes. 50% der bei Tönnies geschlachteten Schweine sind für den Export bestimmt, in andere EU-Länder, nach China, Südafrika oder Korea. Also nur die Hälfte aller geschlachteten Tiere sind für uns, für die Versorgung des deutschen Marktes mit Wurst und Fleisch eingeplant. Um also als angeblich „systemrelevanter Betrieb“ die Versorgung der deutschen Konsumenten mit Schweinefleischprodukten sicherzustellen, würde sogar die Hälfte der derzeitigen Schlachtkapazität völlig ausreichen. Mit einer Rücknahme der genehmigten Kapazitätserweiterung durch den Kreis GT würde die Aufsichtsbehörde zudem zentrale Forderungen aus der Politik aufgreifen und umsetzen, die in den letzten Wochen angesichts des Corona-Ausbruchs bei Tönnies formuliert wurden. Beispielsweise von Herrn Brinkhaus (CDU-Fraktionsvorsitzender): „Kein „Weiter so!“ bei Tönnies“. Oder von Herrn Laschet (CDU-Ministerpräsident): „Wir brauchen neue Regeln, neue Bedingungen – und das ist auch das, was wir von Unternehmen erwarten.“. Oder von Clemens Tönnies selbst, der sich auf der Pressekonferenz festlegte: “Wir werden diese Branche verändern, das steht fest. So werden wir nicht weitermachen.“ In diesem Sinne ist eine auf Dauer angelegte deutliche Reduzierung der täglichen Schlachtkapazitäten ein guter Anfang!

 

 

 

 03.04.2020 Wohnraumschutzsatzung beschlossen

Im Dezember 2017 hat die grüne Fraktion einen Antrag auf Erlass einer Wohnraumschutzsatzung gestellt. Die jetzt vorgelegte veränderte Fassung begrüßen wir. Die Verwaltungsempfehlung bestätigt damit unsere damaligen Forderungen, der sich zuspitzenden Wohnraumknappheit und Zweckentfremdung von Wohnraum entgegenzuwirken. Diese Satzung ist überfällig. Es ist gut, dass sie umgesetzt wird. Es ist gut, dass wir jetzt: ENDLICH! MUTIG! HANDELN!

Mit der Änderung des §3 kommt man auch den Bedenken von CDU/FDP nach, man kriminalisiere Menschen mit dieser Satzung. Insbesondere der Alleinstehende, der eine Zeit lang beruflich im Ausland ist und sein Zimmer nicht aufgeben möchte, der freiberufliche Architekt, der sein Büro im Wohnzimmer erweitern möchte, gerate unberechtigterweise ins Visier. Eine Argumentation, die aus unserer Sache absolut nicht den Kern der Misere trifft.

Rheda–Wiedenbrück ist zwar bekannt wie Berlin, aber AirBnB Vermietungen sind nicht das Problem unserer Stadt. Es geht doch einzig und allein um diejenigen, die Matratzenlager schaffen, die Mietwohnungen umnutzen, die als Beherbergungsbetriebe getarnte Häuser überbelegen, also um diejenigen, die sich die Taschen voll machen auf Kosten der Werkvertragsarbeiter. Es geht um Subunternehmer, die Menschen über Kopplungsverträge in eine bisweilen ausweglose Lage bringen. Und es geht auch um die Müllers und die Meiers unserer Stadt, die vermieten, aber bei denen der vertraglich vereinbarte Mietzins nicht den Realitäten entspricht. Diese Satzung macht deutlich, dass wir das nicht wollen. Eine Umnutzung soll erst gar nicht als Option in Erwägung gezogen werden.

Diese Satzung ist kein Allheilmittel, aber sie schafft Bewusstsein, sie hat sozusagen auch einen gewissen präventiven Charakter, um Zweckentfremdung und Matratzenlagern entgegenzuwirken. Seit 2017 diskutieren wir über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von südosteuropäischen Arbeitnehmern, über das System der Werkvertragsarbeit, über die Kopplung von Arbeitsverträgen und Wohnen, über miserable Matratzenlager.

Dies alles wurde 2019 als die soziale Frage unserer Stadt beschrieben. Eine Kernfrage, die lange von der politischen Mehrheit ignoriert bzw. verharmlost wurde. Mit all dem ist in unserer Stadt etwas aus den Fugen geraten, in Stadtteilen kommt es zu nachbarschaftlichen Auseinandersetzungen, die nicht dem sozialen Miteinander dienlich sind.

Es muss aber deutlich gesagt werden, auch um einer latenten Fremdenfeindlichkeit entgegen zu wirken: Daran sind nicht die arbeitenden Menschen schuld. Es ist das System der Werkvertragsarbeit selbst, das diese soziale Problematik letztlich zu verantworten hat, Deshalb muss heute und künftig auch die Firma Tönnies ihrer sozialen Verantwortung noch mehr gerecht werden, da ist diese noch mehr gefragt.

 

Hier kommst Du zur Satzung.

 

 

 

Leider musste unsere Veranstaltung wegen der aktuellen Corona-Krise verschoben  werden.

Wir werden Sie nachholen!

 

 

Es ist die katastrophale Lage insbesondere in den griechischen Lagern, die sich von Woche zu Woche zuspitzt...Leidtragende sind vor allem etwa 4.000 Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern in Dreck, Müll und Kälte leben müssen. Ein menschenrechtlich unhaltbarer Zustand - und das auf europäischem Boden!

Es ist die seit langem bekannte Situation von Ertrinkenden und in Not geratenen Menschen... Laut dem Flüchtlingshilfswerk der UNO fanden allein 2019 1.327 Menschen den Tod bei der Flucht über das Mittelmeer oder sind vermisst.

Es ist die aktuelle chaotische Flüchtlingssituation an der türkisch-griechischen Grenze … die uns veranlasst hierüber vor Ort eine Debatte anzuregen. Wir möchten einen Impuls setzen für eine andere Migrationspolitik, die getragen wird von einer breiten Stadtgesellschaft, von einem breiten Bündnis von vielen Akteuren.

Wir alle sind gefordert und wir alle können nicht mehr so tun, als ginge uns das nichts an! Wir wissen, dass diese Debatte emotional besetzt ist, aber wir wissen auch, dass sich etwas bewegt. Es gibt seit einiger Zeit das Städtebündnis „Sichere Häfen – die Seebrücke“, dem sich viele Kommunen angeschlossen haben, unter anderem auch Bielefeld und Gütersloh. Sie erklären ihre Bereitschaft, Flüchtlinge und aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen, auch um deutlich zu machen, dass dies eine fundamentale humanitäre Pflicht und menschenrechtliche Aufgabe ist.

 

Ein Ziel könnte sein, einen gemeinsam getragenen Antrag an die örtliche Politik zu richten, dass Rheda-Wiedenbrück dem Zusammenschluss dieser Städte beitritt und ein Bekenntnis abgibt zum nationalen und internationalen Flüchtlingsschutz. 

Nach einer geplanten Richtlinie der EU soll Plastik-Granulat auf Kunstrasen-Sportplätzen ab 2022 verboten werden. Diese sind die drittgrößte Quelle für Mikroplastik in Umwelt und Grundwasser. In Deutschland wären ca. 5.000 Kunstrasen-Fußballplätze von der Maßnahme betroffen, in Rheda-Wiedenbrück höchstwahrscheinlich fünf Plätze, so Leon Thumel Initiator und Mitglied vom Ortsverband der Grünen. Die Bündnisgrüne Ratsfraktion sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf und fordert mit einer Anfrage an die Verwaltung eine zeitnahe politische Auseinandersetzung mit dem Thema. Bei Inkrafttreten der EU-Richtlinie würden einige Fußballmannschaften möglicherweise über keine zugelassenen Spielstätten mehr verfügen. Eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten oder sogar Abmeldungen vom Spielbetrieb könnte die Folgen sein. Ebenso könnte eine Kosten–Katastrophe für viele Vereine drohen.

Klickt auf das Bild, um zu unserer Anfrage an die Verwaltung zu gelangen.

Klimanotstand = Klimaoffensive. Wie gehen wir konkret mit Klimaschutz vor Ort um? Ist Klimanotstand nur eine ökologische Worthülse oder wollen wir die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglicher davon betroffenen Entscheidung, künftig in unserer Stadt berücksichtigt wissen? Mit solch einem Antrag, zur Ausrufung des Klimanotstands, erreicht der Druck von außen jetzt auch unser Rathaus. Klimanotstand ist allerdings kein Rechtsbegriff. Manche werden das unter anderem deshalb ablehnen. Wir haben ja keinen „Ausnahmezustand“. Wahrscheinlich werden solche Stimmen laut. Fest steht jedenfalls: Dieser Antrag ist mehr als Symbolpolitik. Dieses Bürgerbegehren macht deutlich, dass sich Klimapolitik auch in unserer Stadt viel zu langsam bewegt. Wir Grüne können diesen Antrag nur unterstützen und mit der Ausrufung ein deutliches Zeichen setzen. Also Bekenntnis zur Einsparung von Treibhausgasen. Vorfahrt für Klimaschutz. Aber wo und wie kann das konkretisiert werden, „wo muss Butter bei die Fische“? Was ist machbar? Überlassen wir z.B. Investoren Flächen oder lassen wir diese unbebaut als Frischluftschneisen? Wie schaffen wir z.B. vor Ort die Verkehrswende? Über diese und viele andere Fragen möchten wir mit euch entschieden diskutieren. Am Donnerstag den 4.7. steht diese Debatte auch auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Die Zeit dieses Thema zu vertagen ist vorbei. Mal schauen, wie sich die örtliche Politik hierzu positionieren wird und ob es gelingt ein gemeinsames Zeichen zu setzen. 

Zunehmend setzt sich auch in Rheda-Wiedenbrück ein Gartentyp durch, in dem sich nichts von der üblichen Auseinandersetzung mit dem Gestaltobjekt "Garten" wiederfindet. Es geht um den so genannten "Kiesgarten", welcher in der Regel mit dem Zusatz "pflegeleicht" versehen ist. Betroffen von dem Phänomen "Kiesgarten" ist in der Regel jene Fläche eines Grundstückes, die zwischen dem Eigenheim und der Straße einen mehr oder weniger breiten Streifen bildet, der vom Volksmund für gewöhnlich als "Vorgarten" bezeichnet wird. Sollten nicht Behörden im Bebauungsplan eine gärtnerische Gestaltung der Außenanlagen fordern? Sollte nicht jedem Bauwilligen eine Broschüre in die Hand gedrückt werden, die ihm eine Vorstellung davon gibt, wie Gärten mit wenig Pflege ansprechend gestaltet werden können.

Klick auf das Bild, dann kommst Du zu unserer Anfrage.

15.06.2019 Erster Rheda-Wiedenbrücker Fahrrad-Korso

Bilder von Rainer Stephan und Klaus Zerbin

Fahrrad – Demos gibt es mittlerweile in vielen Städten. Sie sorgen für viel Aufmerksamkeit und können die Forderungen für mehr Fahrrad, nach stärkerer Infrastruktur deutlich machen. Eine hoffentlich große Radsportgruppe wird in 2er Reihen den n Rundkurs ab Hauptstr. absolvieren. Wenn mehr als 15 Radfahrer gemeinsam unterwegs sind, dürfen sie einen geschlossenen Verband bilden. § 27 (StVO). Mit dieser legalen Aktion wollen wir unter anderem das 2015 beantragte Fahrradkonzept und das im Jahr 2017 erstellte Mobilitätskonzept sowie dessen sukzessive Umsetzung in den Focus rücken. Die Route beginnt zwischen Rheda und Wiedenbrück an der Hauptstr. Willy – Brand – Platz –fährt weiter Richtung Rheda – Schlosstr. – Wilhelmstr. – Neuenkirchnerstr. - Am Sandberg – Ostring - Rietbergerstr. – Wasserstr. – Auf der Schanze – Hauptstr. zurück zum Ausgangspunkt (evtl. 2 oder 3malige Umrundung) Diese Aktion ist keine parteipolitische Veranstaltung. Grüne sind lediglich Impulsgeber. 

Antibiotika-Resistenzen gelten als eine der größten Gesundheitsgefahren.

Unsere Fraktion beantragt daher, dass die Stadt Rheda-Wiedenbrück den Kreis und seine zuständigen Behörde (Gesundheitsamt) auffordert, nach § 21 Trinkwasserverordnung, das Trinkwasser von Rheda-Wiedenbrück auf multiresistente Keime zu untersuchen!

Klick auf das Bild, dort findest Du unseren Antrag. 

Wir laden zur Kundgebung und Demonstration der IGWerkfairträge ein. Kommt auch! Steht auf gegen prekäre Beschäftigung und die Ausbeutung von Mensch und Tier!

Luise Hauswirth (ABU, Arbeitsgemeineinschaft Biologischer Umweltschutz und Peter Hoffmann (Naturschutzbund, NABU) zeigen in Kurzvorträgen Beispiele und geben Anregungen für den Erhalt des pulsierenden Lebens vor unserer Haustür. Wir sprechen von blühenden Landschaften, vom blühenden Leben und in der Werbung lassen wir Blumen sprechen. Schauen wir uns aber auf unseren Straßen und vor unseren Häusern um, sehen wir akkurat geschnittene Wüsten zwischen Stein und Beton. Wir können mittlerweile das leise, aber dramatische Insektensterben nicht mehr leugnen, ca. 80% der Insektenmasse sind bereits vergiftet worden oder verhungert. Wir wissen, dass die meisten unserer Nahrungsmittel von der Bestäubung durch Insekten abhängig sind,. Wollen wir unseren Lebensstandard halten, müssen wir den Insekten einen flächendeckenden, giftfreien Lebensraum bieten. Machen wir uns auf den Weg, die Blumen wieder zu finden und uns an ihnen zu erfreuen.

Sind die Grünen mit ihrem Umfrageergebnissen in Bayern+ Hessen auf dem Weg von der Projektpartei zur Volkspartei, wollen wir mit euch und der Rheda – Wiedenbrücker Bürgerschaft über die Hintergründe unseres „Höhenfluges“ diskutieren. Der wirft auch für uns viele Fragen auf. Ist das nur ein augenblicklicher Zustand? Wie flüchtig ist das? Muss man erst grün denken, um die Grünen wählen zu können? Wir gewinnen jedenfalls RECHTS wie LINKS und die Bindung zu den Parteien löst sich offenbar immer mehr auf. Schreitet die Erosion der deutschen Parteienlandschaft voran und wenn das so ist was erwarten die Bürger von den Grünen? Was ist mit unseren eigenen Standpunkten? Wird was abgeschliffen, wenn wir in der Mitte der Gesellschaft ankommen? Welche Antworten können und müssen Grüne heute geben? Auf eine spanende Auseinandersetzung mit euch freuen wir uns und hoffen das viele an diesem Abend Zeit haben.

Zum 80. Gedenktag an die Pogromnacht in Deutschland und zu den Rechtsaußendemonstrationen in Bielefeld und Paderborn

"Sie sind wieder da. Wir halten dagegen!"

Unsere Demokratie hält den entschiedenen und fairen Meinungsstreit um politische Ziele, Inhalte und die richtigen Lösungen aus. Exakt wegen dieser Meinungsfreiheit braucht unser Land Demokratinnen und Demokraten mit Haltung und Zivilcourage; aber keine Neonazis, Neue Rechte, Identitäre Bewegung, Hitlergrüßler und Reichsbürger. An diesem Wochenende marschieren Rechtsextreme & Rechtspopulisten gegen - wie sie es nennen - „Gesinnungshaft“ in Bielefeld und gegen „Gesinnungsdiktatur“ in Paderborn. Spätestens seit Chemnitz ist offenbar geworden, welche Geistesverwandten da marschieren – zusammen mit der AfD-Spitze die Reihen fest geschlossen. Wer sich an die verfolgten, misshandelten und getöteten jüdischen Bürgerinnen und Bürger erinnert, an die brennenden Synagogen, an zerstörte Wohnungen und Geschäfte, widerspricht in aller Schärfe denjenigen, die dies für einen „Vogelschiss“ in unserer Geschichte halten und den Holocaust leugnen. Dieser in aller Öffentlichkeit staatlich organisierte Progrom vor 80 Jahren ebnete den Zügen nach Auschwitz und in die anderen Vernichtungslager den Weg. Wir erinnern an alle Opfer der Verfolgung: Juden, KommunistInnen und SozialdemokratInnen, Roma und Sinti, Homosexuelle, WiderstandskämpferInnen und Kriegsdienstverweigerer aus Deutschland und großen Teilen Europas. Weder in Bielefeld, noch in Paderborn und Rheda-Wiedenbrück ist Platz für diese erinnerungspolitischen Wendehälse, auch wenn sie – in wohldosiert-übler Verdrehung der Tatsachen – noch so laut „Wir sind das Volk“ schreien oder sich als Märtyrer einer „Medienhetze“ generieren. Wir Grüne rufen alle DemokratInnen und Demokraten auf: Zeigt Flagge für die freiheitliche Demokratie und weltoffene Gesellschaft! Beteiligt Euch am Gedenken und an den Gegenprotesten! 

Tausende Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an multiresistenen Bakterien. Antibiotika helfen da nichts mehr. Auch in unserer Umwelt sind die Keime zu finden. Auch in Rheda-Wiedenbrück? Klick auf das Bild, dort findest Du unsere Anfrage vom 15.02.2018 an die Verwaltung. 

Die Nitratbelastung des Grundwassers nimmt zu und hat bedenkliche Ausmaße angenommen. So wurde auch in Rheda-Wiedenbrück der Vorsorgerichtwert von 50 ml/l Nitrat schon überstiegen. An einer Meßstelle wurden 84 ml/l Nitrat gemessen. Um diese Entwicklung zu stoppen ist eine Kooperation mit der örtlichen Landwirtschaft wichtig.

Klick auf das Bild, dort ist der Antrag,  den unsere Fraktion am  15.12.2017 gestellt hat.

Am 25.10.2014 hat unsere Fraktion in einem Antrag eine Fahrradkonzept angeregt. Der Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt- und  Verkehrsausschuss hat am 26.02.2015 die Aufstellung eines Radwegekonzeptes für Rheda-Wiedenbrück beschlossen. Nun liegen die Ergebnisse vor. Sie werden in Kürze allen interessierten Bürgern in einer Informationsveranstaltung vorgestellt.  

Mobilitätskonzept Radverkehr in Rheda-Wiedenbrück

Seit einiger Zeit müssen wir in Deutschland ein bedrohliches Insektensterben beobachten. Die Fluginsekten sind in NRW um bis zu 80% zurückgegangen.  Wir möchten mehr Lebensraum für Insekten in unserer Stadt.

Klick auf das Bild, dort findest Du unseren Antrag! 

Rheda-Wiedenbrücker Bürger wünschen sich eine saubere Stadt.

Wir Grüne möchten das Problem "Vermüllung des Stadtgebiets" endlich angehen.

Klick auf das Bild, dort findest Du unsere Ideen.

Mach mit!

Protest gegen den AfD Parteitag am 26.11.2016 im A2 Forum

Mit den Stimmen der CDU und FDP wurde die Änderung der städtischen Geldanlagerichtlinien endgültig abgelehnt.
Auch in Zukunft wird nicht auf ethisch nachhaltige Mindeststandards geachtet.

Kinderarbeit, Waffenhandel, Umweltzerstörung?
Egal! Einzig der wirtschaftliche Erfolg zählt.

Manchmal reicht eine Blumenwiese, um mehr Lebensraum zu schaffen. Bei bezahlbaren Mietwohungen ist es nicht so einfach. Wir Grünen in Rheda-Wiedenbrück bleiben hartnäckig und fordern mehr Sozialen Wohnungsbau in unserer Stadt!

Ziel einer freiwilligen Selbstvereinbarung zwischen Handel und Bundesumweltministerium ist es, 

die Anzahl der durch uns Verbraucher verwendeten Einwegplastiktüten zu verringern.

Dafür sollen ab dem 01. Juli 2016 Kunden in Geschäften einen Obolus für Plastiktüten entrichten. Die Höhe der Gebühr sollen die Geschäfte selbst festlegen dürfen...    Mehr »

Meinungsfreiheit ist ein unverzichtbares Grundrecht. Was aber ist Meinung, wo beginnt Hetze? Gibt es eine Grenze des Sagbaren? Zu diesem Thema laden die Ortsvereine von Bündnis 90/Die Grünen aus Harsewinkel und Rheda Wiedenbrück in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW zu einem offenen politischen Dialog am 15. Juni um 20:00 Uhr ins Harsewinkeler Heimathaus, Prozessionsweg 4, ein...    Mehr »

An dem Tag, den es hoffentlich nie geben wird, heulen vielleicht auch in Rheda Wiedenbrück die Sirenen. Der an- und abschwellende Ton bedeutet: „Begeben Sie sich in ein Gebäude! Schließen Sie Fenster und Türen. Schalten Sie WDR 2 ein und warten Sie auf Informationen."...   Mehr »

Die Burgunder Blutalge breitet sich im Bänischsee aus.

Die außerordentliche Vermehrung der rotfarbenen Burgunderblutalge ist auf den milden Winter zurückzuführen, war in der heimischen Presse zu lesen.

Das ist nach Auffassung des Ortsverbands und der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine der Ursachen. Unerwähnt blieb eine mögliche weitere Ursache für die Algenblüte: Eine Überdüngung der an den Bänischsee angrenzenden Felder und Wiesen.

 

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Unsere Stellungnahme zur Resolution

Zunächst zur Historie: Die aktuelle Flüchtlingsfinanzierung in NRW, geregelt im Flüchtlingsaufnahmegesetz, beruht auf einer Vereinbarung mit den Kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung aus dem Dezember 2015. Dort haben die (meist CDU-geführten) Kommunen also der aktuellen Ausgestaltung zugestimmt und diese auch pressewirksam bejubelt...    Mehr »

Der Kreisverband Gütersloh präsentiert den Dokumentarfilm: POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion im bambi-Kino. Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit Wibke Brems MdL statt. Montag, 18. April um 19:30 Uhr im bambi Gütersloh (Webereistraße)

Einweihungsfest Windräder im Gewerbegebiet Aurea

Einweihungsfest Windräder der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft-Vorzeigeprojekt in NRW

"Heute ist ein guter Tag für Rheda-Wiedenbrück."
"Wir wollen als Stadt den Klimawandel bekämpfen, wir wollen mehr Klimaschutz."
Theo Mettenborg 12.03.16

Mit dem Strom der beiden Anlagen können jährlich 2.500 Haushalte versorgt werden. Wir Grüne freuen uns ganz besonders und bedanken uns bei dem Team der Energiegenossenschaft für viele Stunden ehrenamtlichen Einsatz.

 

 

Einweihungsfest am 12. März ab 13:30 Uhr Liebe Freunde der Windenergie, die Windräder der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft e.G. sind aufgestellt, sie drehen sich und produzieren Strom! Und jetzt ist die Zeit zum Feiern gekommen, mit allen, die investiert und mitgefühlt haben, die sich interessiert und informiert haben: Am Samstag, 12. März, lädt Energiegenossenschaft zum Einweihungesfest ein...   Mehr »

Vor Hass triefende Kommentarspalten im Internet, Demonstranten, die mit wutverzerrten Gesichtern rechte Parolen nachgröhlen, gewalttätige Übergriffe auf Schutzsuchende und brennende Flüchtlingsheime: Rechtes Gedankengut und rechte Gewalttaten greifen um sichund zeigen Deutschland von seiner hässlichsten Seite. Als Brandstifter mittendrin die AfD.Längst hat sie ihre bürgerliche Maske fallen gelassen, schürt Ängste und vergiftet mit Hetze und Vorurteilen unser gesellschaftliches Klima.

Die AfD fantasiert von einem homogenen deutschen Volk, ist gegen die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie homosexueller Menschen. Sie fordert, an deutschen Grenzen auf Frauen und Kinder zu schießen, die vor dem Krieg fliehen und lässt mit ihrem ungehemmten Rassismus Erinnerungen an die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte wieder aufleben.

Dem stellen wir uns entschlossen entgegen! In unserer Kampagne "Keine Alternative für Deutschland" zeigen wir mit klaren Worten und Bildern, wofür die AfD steht und setzen uns kompromisslos gegen Intoleranz, Hass und Gewalt ein. Wir GRÜNE sind der Gegenpol zur AfD und fordern alle Menschen in Deutschland auf, mit uns für eine offene Gesellschaft einzustehen. Jetzt gilt es, Mensch zu bleiben.

Tödliche Attentate in Frankreich, Schusswechsel in Belgien, Festnahmen von Salafisten in Berlin. Der dschihadistische Terror macht die demokratischen Gesellschaften verwundbar. Mitten unter uns wächst die Zahl von jungen Männern und Frauen, die sich radikalisieren. Zugleich erhöht sich die Zahl der "Reisenden" in die nahöstlichen Kampfgebiete: Allein aus Deutschland sollen nach Behördenschätzungen mindestens 650 Dschihadisten in Syrien und im Irak kämpfen. Aber wer radikalisiert die Jugendlichen, warum lassen sie sich ködern und wie gelangen sie nach Syrien?

Freitag, 05.02.2016

19:30 Uhr Come together

20:00 Uhr Filmstart

Eintritt frei!

bambi + Löwenherz Filmkunst- und Programmkinos, Bogenstrasse 3, Gütersloh
Anschließende Diskussion mit Birgit Ebel von „extremdagegen!“ Herforder Präventionsinitiative 

 

 

Nach den Übergriffen in Köln: So handelt NRW

In Paris hat die Welt endlich beschlossen, die Erderhitzung zu stoppen!

Der Klimavertrag ist nicht perfekt, aber die Richtung stimmt: Raus aus Kohle & Öl, rein in die Erneuerbaren! 

Jetzt beginnt die Arbeit erst richtig: Deutschland wird seine Klimaziele nur erreichen, wenn es aus der Kohle aussteigt, den Verkehr begrünt und mehr Energie spart. 

Von 1880 bis 2015 ist es auf der Nordhalbkugel um etwa 0,85 Grad wärmer geworden. Das klingt wenig, ist aber ein dramatischer Verlauf. Wenn - so die Experten - die Erwärmung in Zukunft um mehr als 2 Grad ansteigt, ist die Klimaerwärmung unumkehrbar. Dieses hat mehrere Gründe:...   Mehr »

UN-Klimakonferenz in Paris vom 30.11.15-11.12.15

 

Die Klimakrise trifft die Armen am meisten. Sie leiden unter den Folgen des CO2, das wir Reichen ausstoßen, nämlich Dürren in den einen und Überschwemmungen in den anderen Regionen.

Die heutige Flüchtlingskrise ist ein ganz kleiner Vorgeschmack auf die größte Völkerwanderung der Menschheit.

Keine Zäune, Mauern oder Obergrenzen werden diese Menschen abhalten.

Drei Dinge müssen wir tun

1. Alle fossilen Energieträger (Kohle, Gas und Erdöl) im Boden lassen. SOFORT! 
2. Den Menschen in den armen Ländern saubere Energie geben, damit sie in ihrer Heimat bleiben können.
3. Milliarden neue Bäume pflanzen, die das CO2 binden.

Felix Finkbeiner, Plant for the Planet

URL:http://gruene-rheda-wiedenbrueck.de/startseite/