Zur Internationalen Woche gegen Rassismus kommt unsere Grünen Bundestagsabgeordnete Schahina Gambir, Obfrau der Enquete Kommission zu Afghanistan, wieder nach Rheda-Wiedenbrück. Sie nimmt an einer Podiumsdiskussion zum Thema Strategien gegen Rassismus teil, zusammen mit Matitjahu Kellig, emeritierter Professor und Konzertpianist, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold und Initiator des Vereins Toleranztunnel, und Cemil Sahinöz, Integrationsberater beim DRK Kreis Gütersloh, Diplom Soziologe und Dr. der Theologie. Die Veranstaltung am Montagabend, 25. März um 18.00 Uhr im Luise-Hensel-Saal wird ergänzt durch eine Fotoausstellung des Jugendforums Rheda-Wiedenbrück im Foyer des Stadthauses.
Weiter Infos zu Anti-Rassismus Veranstaltungen diese Woche sind In der Übersicht im Veranstaltungskalender zu finden.
Am 15.03.24 haben wir vom OV einen Vortrag Klimaschutz-Vertrag von Herrn Markus Witte im Alten Küsterhaus in St. Vit organisiert.
Sein wirklich sehr interessanter Vortrag, gespickt mit Zahlen, Daten Fakten und ganz vielen Detailangaben -
z.B. über die Umweltverschmutzungen für die Ölindustrie in Canada,
z.B. dass China die Klimaschutzziele einige Jahre früher erreichen wird,
z.B. wie wir unsere Klimaschutzziele doch noch erreichen können und
warum es wichtig ist, dass wir weiter daran arbeiten,
- dauerte gut eine Stunde.
Mindestens ebenso lange dann die gemeinsamen Diskussionen zu verschiedenen Details,
von Wärmepumpen und Gebäude-Isolierungen bis hin zu Gesamt Europäischen Betrachtungen.
Unser gemeinsame Fazit: Wirklich sehr zu empfehlen.
Wie schon in der Glocke und der NW berichtet, hat die Grüne Fraktion beantragt, die (stellenweise) Ausschaltung der Stadtbeleuchtung in Rheda-Wiedenbrück in den frühen Morgenstunden zu prüfen. Solche Lichtabschaltungen werden z.B. in Gütersloh und in sehr vielen anderen Städten in Deutschland und Europa durchgeführt.
Der Erstellung unseres Antrages gingen wochen- bzw. monatelange Vorarbeiten voran: Das Ergebnis war bzw. ist, dass es in allen Bereichen nur Vorteile gibt, für den Menschen, für die Tiere und - da wird sich unser Kämmerer freuen - für die Haushaltskasse. Der Antrag ist nun bei unserem Bürgermeister Theo Mettenborg.
Unser Fraktionsmitglied Klaus Zerbin berichtet von seinen Nachforschungen dazu:
Angetriggert wurde ich durch einen Klimavortrag letzten Dezember in Gütersloh, gehalten von Frau Sabine Frank. Zu dem Zeitpunkt war in Gütersloh die Lichtabschaltung gerade vom Bürgermeister Morkes aufgehoben.
Verschiedene Gespräche mit Mitbürgern hier in Rheda-Wiedenbrück ergaben, dass an Straßenlaternen kaum noch Insekten zu sehen sind. Die Bürger hatten eine fast durchgehend positive Einstellung zu Lichtabschaltungen zum Schutz von Insekten und Nachttieren: In Bayern steht sogar schon der Igel auf der Vorwarnstufe der Roten Liste!
Und das war mir ganz wichtig, persönlich Nachts um 2 Uhr, um 3 Uhr und 4 Uhr raus und Rundfahrten mit dem Fahrrad durch die Stadtteile St. Vit, Wiedenbrück und Rheda, dann noch spätnachts mit dem Fahrrad einmal nach Gütersloh zu fahren und auch dort alles in Augenschein nehmen.
Wichtig war mir, das es bei einer evtl. Lichtabschaltung nicht zu mehr Gefahren, gerade für Frauen, kommt.
Weiter habe ich mir Unterstützung von Frau Sabine Frank (u.a. Buchautorin, Sternenpark Rhön, …) die einen sehr guten und sehr reichhaltigen Wissensfundus gerade auch in Lichtabschaltungen hat, geholt. So erhielt ich von ihr umfangreiche Hilfestellungen wie eine (noch nicht vollständige) Übersichtskarte zu Lichtabschaltungen in Europa, einen Link zu den fatalen Folgen der Lichtverschmutzung oder ein Unbehagen-Papier.
Vielen Dank, Klaus!
hier geht es zu unserem Antrag
Mit dabei:
Hans-Hermann Heller-Jordan (stellv. Fraktionssprecher der Ratsfraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klima und Mobilität in Rheda-Wiedenbrück
Markus Witte (Ortsverbandssprecher in Herzebrock-Clarholz)
Moderation: Christiane Braun (Ortsverbandssprecherin in Rheda-Wiedenbrück)
Montag, 13. Mai 2024 um 19.00 Uhr
Restaurant Prego (Doktorplatz 5) in Rheda
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Thema befinden sich auf dem neuen Internetportal ‚So geht’s mit Wärmepumpen!‘des Umweltbundesamts. Das Portal soll Hausbesitzer*innen ermutigen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen und ist unter www.umweltbundesamt.de/so-gehts-mit-waermepumpen erreichbar. Dort werden nicht nur technische Daten der Gebäude und der Wärmepumpenlösungen präsentiert, sondern auch, wie sich anfängliche Herausforderungen lösen ließen.
In den kommenden Tagen finden im Kreis Gütersloh drei interessante Veranstaltungen zur Europawahl statt:
Am Mittwoch, 22. Mai um 17.00 Uhr kommt Alexandra Geese, Expertin für Digitalisierung und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament zum Parkbad Gütersloh. Dort möchte sie mit Interessierten Boule spielen und Fragen zu ihrer Arbeit im Europaparlament beantworten.
Am Donnerstag, 23. Mai um 19.00 Uhr diskutiert Martin Häusling, Landwirtschaftssprecher der Grünen im Europaparlament (und Bio-Bauer) mit Silvia Monetti, Leiterin des Teams Lebensmittelpreise und Ernährungsarmut der Verbraucherzentrale NRW zum Thema "Vom Acker auf den Teller - was bleibt für die Landwirtschaft". Die Veranstaltung findet bei Hof Strotdrees, Harsewinkel statt.
Am Montag, 27. Mai um 19.00 kommt Jutta Paulus, eine der profiliertesten Umweltpolitikerinnen in der Europäischen Union, zum Grünen Büro Gütersloh und spricht über die Zukunft des Naturschutzes in Europa
Für weitere Informationen einfach auf den Namen des Europaabgeordneten klicken und den entsprechenden Veranstaltungshinweis lesen!
Schon im Sommer 2021 machte Sebastian Stölting Haustürwahlkampf mit uns in Rheda und Wiedenbrück - damals als Bundestagskandidat für den Kreis Gütersloh. Heute war er wieder mit Christiane Braun in Wiedenbrück unterwegs, um Werbung für die Europawahl am 9. Juni zu machen. Diesmal ist es besonders wichtig, alle Wahlberechtigte zur Wahl einer demokratischen Partei aufzurufen, um einen Rechtsruck in Europa zu verhindern. Und natürlich um die Grünen im Europaparlament zu unterstützen, sowohl unsere Spitzenkandidatin Terry Reintke als auch ihr vielen fleißigen Kolleg*innen, von denen einige in letzter Zeit bei uns im Kreis zu Besuch waren. Gestern war in Harsewinkel Martin Häusling (Landwirtschaft), vorgestern in Gütersloh Alexandra Geese (Digitalitisierung, gegen Hass und Hetze im Internet), im März in Rheda-Wiedenbrück Anna Cavazzini (Lieferkettengesetz, Recht auf Reparatur), und am Montag ist in Gütersloh Jutta Paulus (Naturschutz und Biodiversität).
Es geht wieder los mit dem Stadtradeln! Nach unserem großen Erfolg letztes Jahr möchten wir natürlich 2024 wieder viele Menschen zum Radfahren motivieren und viele Kilometer für unser Green-Team "Die Grünen Rheda-Wiedenbrück" sammeln.
Pünktlich zur 70 Jahr Feier des Wochenmarktes Rheda wurde unsere neue Fensterfront im Büro fertig! Christiane und Sandra trafen sich dort zum Fotografieren, kurz danach kam der Marktmanager Tobias Wellerdiek vorbei, zum Schluß noch die Musiker.
Bevor wir das Büro wieder benutzen können, waren noch weitere Arbeiten notwendig. Nach der Einbau der neuen Eingangstür konnten die Podeste der ehemaligen Schaufenster entfernt und an deren Stelle Estrich verlegt werden. Dann hat Alwin die Elektrik angepasst und Christiane, Gilla und Karin haben das Büro geputzt. Jetzt fehlt nur noch der Anstrich der Decke und Seitenwänder der ehemaligen Schaufenster. Wer am Montag oder Dienstag noch Zeit hat, mitzuhelfen, soll sich bei Alwin melden!
Morgen ist es so weit:
Jan-Niclas Gesenhues, Grüner Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Naturschutz kommt zu uns nach Rheda-Wiedenbrück.
Um 17.00 im Refektorium des Klosters Wiedenbrück liest er aus seinem Buch "Offensiver Umweltschutz"
...und diskutiert mit allen Interessierten über die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz mit der Energiewende und der wirtschaftlichen Transformation in Deutschland, Europa und weltweit.
Ein spannendes Thema!
zum Veranstaltungshinweis
Karl Wagenfeld war ein überzeugter Nationalsozialist und ein Rassist der ganz unappetitlichen Sorte: ein Schreibtischtäter, ein Maulheld, ein Verächtlichmacher von kranken und behinderten Mitmenschen, einer, der der sogenannten Euthanasie – dem ersten von den Nazis organisierten Massenmord in den dreißiger Jahren - die Argumente lieferte. Ein Nazi, vor dem alle chronisch Kranken in unseren Familien, alle körperlich und geistig Behinderten in unserer Nachbarschaft, alle alten demenzkranken Menschen aus unserer Verwandtschaft gehörig hätten Angst haben müssen.
Karl Wagenfeld war und ist alles andere als ein ehrenwerter - und durch einen Straßennamen zu ehrender - Mann.
Fassungslos reagierte im Ausschuss Andreas Hahn auf den Vorschlag des Heimatvereins, das Straßenschild mit dem Zusatztext „ein energischer Befürworter des Nationalsozialismus“ zu versehen. Der Heimatverein wolle allen Ernstes „energische Befürworter des Nationalsozialismus“ durch Straßenbenennungen ehren, damit wir Heutigen daraus etwas lernen? Welche weiteren „energischen Befürworter des Nationalsozialismus“ werde der Heimatverein – dieser Logik folgend – demnächst zur Ehrung vorschlagen?
hier geht es zum Presseartikel
Gemeinsam mit der FWG (Sergei Gorenbacher) haben wir am Montag, 23. September eine hochklassige und sehr informative Präsentation zum Thema „Tiny-/Mini-Houses" durchgeführt - und das ganz bewusst im Ortsteil St. Vit .
Bürgermeister Theo Mettenborg zeigte mit seinen Grußworten nicht nur das Wohlwollen, sondern auch die Unterstützung der Stadtverwaltung mit seinen weiteren Vertretern, dem Fachbereitsleiter für Stadtentwicklung Claas Henning Wilke und Celine Meier für die Stadtplanung. Seinen Worten konnten wir entnehmen, dass wir kurz vor der Genehmigung eines Tiny-Houses Projektes hier in der Nähe stehen.
Zentraler Punkt der Veranstaltung war die Präsentation vom Architekten Olaf Krone, der detailliert Möglichkeiten aufzeigte und die vielen Fragen sehr umfänglich und neutral beantwortet hat.
Weitere Infomationen in der Pressemitteilung
Am Freitag, 25. Oktober waren wir zu Gast in der ZUE in Soest.
Das Gelände in einer ehemaligen Kaserne ist rundherum abgesperrt und kann nur durch eine Schranke und an den Sicherheitskräften vorbei (Personalausweis notwendig) betreten werden.
Wir wurden empfangen von Frau Heynen, die ZUE Leiterin und Frau Sippel, ihre Stellvertreterin. Wir hatten ein zweistündiges sehr offenes Gespräch, bei dem wir von beiden Damen ehrliche Antworten auf unsere Fragen und jede Menge Informationen aus dem Alltag einer ZUE bekamen. Beide betonten, dass sie und ihrTeam die anfänglichen Schwierigkeiten in dem damals überfüllten Einrichtung durch die Vernetzung mit Polizei, lokalen Vereinen und den lokalen Stadtbewohnern jetzt im Griff haben: ihre Arbeit mache ihnen inzwischen wirklich Spaß!
Im Anschluß konnten wir die Kindertagesstätte, die Krankenstation, Sporträume, die Kantine mit Rezeption und Informationspinnwänden, und zuletzt den Hof mit dem letzten großen Zelt, das jetzt nur noch für Freizeitangeboten benutzt wird.
In Summe war es ein wertvoller Besuch, der uns darin bestärkt hat, einer ZUE in Rheda-Wiedenbrück zuzustimmen.
Mehr als 18000 km sind wir im vorgegebenen Zeitraum mit unserem großen Team gefahren.
Das war nach 2023 erneut der erste Platz beim Stadtradeln in Rheda-Wiedenbrück.
Vielen herzlichen Dank an alle Mitradelnde !
In einer sehr gut besuchten Veranstaltung des Ortsverbandes Bd90/Die Grünen erläuterte Herr Reinhold Meerbecker, Bezirksschornsteinfeger und Energieberater aus Langenberg, die Bedeutung des Gebäudeenergiegesetzes für Immobilienbesitzer,die Zweckmäßigkeit der Anschaffung einer Wärmepumpe ( auch für ältere Gebäude) und die aktuell bestehenden umfangreichen Fördermöglichkeiten.
Herr Daniel Tschirschke, Diplom Ingenieur der Elektrotechnik und Mitglied im Ortsverband Bd90/Die Grünen Langenberg. präsentierte eine Simulation zur Wärmepumpenplanung mit deren Hilfe für jeden Einzelfall zu erkennen ist, in welcher Zeit sich die Anschaffung lohnen würde.
Hier sind die Präsentationen der beiden Sprecher zu finden: https://gruene-langenberg.de/fruehschoppen-gebaeudeenergiegesetz/
In einer langen und turbulenten Ratssitzung am gestrigen Dienstag, 1. Oktober zeigte die Fraktion Bündnis90/Die Grünen eine klare und einheitliche Haltung zum geplanten Bau einer Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in Rheda-Wiedenbrück.
In seiner Rede machte Fraktionsvorsitzender Volker Brüggenjürgen deutlich, worum es bei dieser Entscheidung geht:
"Es geht nicht um eine Verlagerung der Migrationspolitischen Debatte der Bundespolitik auf die Ebene der Kommunalpolitik. Sondern es geht um die Sachfrage, wie die Stadt zukünftig Ihre gesetzliche Verpflichtung und Verantwortung zur Unterbringung von Geflüchteten am besten wahrnehmen kann. Es geht hier heute nicht, um das ob wir Flüchtlinge aufnehmen, sondern allein um darum wie wir das zukünftig tun."
Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile, die in der aussagekräftigen, sehr sachlichen und ausgewogenen Vorlage zu diesem Tagesordnungspunkt erörtert werden, hat die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen beschlossen, der Empfehlung der Verwaltung zu folgen und spricht sich für eine Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in unserer Stadt aus.
Hier geht es zum vollständigen Text der Rede.